
Wir bieten seit Jahren das alternative Fügeverfahren Heißverstemmen an, bei dem wir geregelt den Niet erwärmen und umformen. Dabei werden alle Prozessschritte überwacht. Wir erzielen damit ein sehr sauberes, maximal festes und reproduzierbares Ergebnis.

Schnell. Sauber. Sicher.
Die Art der Wärmeeinbringung wird unterteilt in Leitung (Heizstempelverfahren), Konvektion (Heißluftverfahren), Strahlung und Reibung. Unser Unternehmen setzt ausschließlich Verfahren ein, die unter Leitung und Konvektion fallen. Vorteilhaft dieser Verfahren ist, dass keine verunreinigenden Späne oder Stäube anfallen, keine Versprödung der Thermoplaste und keine Vibrationen entstehen. Daneben ist die Prozessführung schonend für Elektronikbauteile und anspruchsvolle Thermoplaste, es können sehr hohe Festigkeiten reproduzierbar erreicht werden und dekorative Oberflächen werden nicht beschädigt.
Wann ist welches Heißverstemmverfahren geeignet?
Bei der Auswahl des geeigneten Nietverfahren müssen Bauteilrestriktionen, wie etwa temperaturkritische Bereiche, notwendige Freibereiche um die Nietpunkte, Störkonturen, oder maximale zulässige mechanische Belastungen beachtet werden. Daneben spielen auch die Anforderungen an die Nietverbindung, axiale Festigkeitsanforderungen, radiale Festigkeit oder besondere Nietkopfform, eine wichtige Rolle. Und nicht zuletzt die geforderte Maschinentaktzeit und Fertigungsumgebung kann über die Wahl des Verfahrens entscheiden.
Ein Heizstempelverfahren bringt die geringste thermische und mechanische Belastung auf das Bauteil und bietet die höchste Flexibilität für Sonderwerkzeuge oder Einbausituationen. Ein Heißluftnietverfahren erreicht die höchstmögliche axiale Festigkeit und Spaltfüllung (radiale Festigkeit beziehungsweise Positionierung und Festsitz) und eine homogene Nietkopfausbildung.
